VergleichAktualisiert im Oktober 20264 Lösungen im Vergleich

Die beste Liquiditätsplanungs-Software für Oracle Fusion Cloud ERP

Transformance ist unsere Nummer 1 für die Liquiditätsplanung neben Oracle Fusion Cloud ERP und E-Business Suite: Die Cashflow-Prognose CashPulse erreicht 90 bis 95 % Genauigkeit auf Sicht von bis zu 90 Tagen. Ebenfalls im Vergleich: Anaplan, Kyriba und Trovata.

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Liquiditätsplanung neben Oracle: Worauf es ankommt

Dieser Vergleich richtet sich an Finanzteams mit Oracle Fusion Cloud ERP oder E-Business Suite (EBS), also dem ERP für Konzerne mit mehreren Ledgern und Gesellschaften. NetSuite ist ein eigenständiges Cloud-ERP von Oracle und wird hier nicht behandelt.

Ob eine Cashflow-Prognose trägt, entscheidet vor allem die Datenbasis. Neben Kontoständen und Fälligkeiten zählen Informationen aus der Debitorenbuchhaltung: Zahlungsavise, die als PDF, Portalexport oder Excel-Datei eintreffen, der Streitstatus einer Rechnung und Zahlungsversprechen aus dem Forderungsmanagement. Je besser diese Signale strukturiert vorliegen, desto näher kommt die Prognose dem tatsächlichen Zahlungsverhalten.

Wie anspruchsvoll diese Aufgabe ist, zeigen Umfragen der AFP. Von den befragten Treasury-Fachleuten bezeichnen 49 % Cash- und Liquiditätsprognosen als die anspruchsvollste Treasury-Aufgabe (AFP, 2026). Unter den befragten FP&A-Fachleuten nennen 61 % unzuverlässige Daten und 60 % fehlenden Datenzugang als Hindernis für den erfolgreichen Einsatz von Technologie (AFP, 2025). Den zeitlichen Rahmen setzt das Recht: Die EU-Zahlungsverzugsrichtlinie sieht für Geschäfte zwischen Unternehmen grundsätzlich höchstens 60 Kalendertage Zahlungsfrist vor, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart und nicht grob nachteilig; für Behörden gelten in der Regel 30 Tage (EUR-Lex, 2011).

Die vier Lösungen setzen unterschiedlich an: bei den Forderungsdaten, bei der Treasury-Seite mit Bankanbindung oder bei der integrierten Unternehmensplanung. Wir stellen sie mit Fakten aus öffentlichen Quellen vor und nennen jeweils, für wen sie sich besonders eignet. Mehr zum Vorgehen finden Sie in unserem Leitfaden zur Cashflow-Prognose aus Debitoren.

CashPulse von Transformance setzt bei den Forderungsdaten an und erreicht eine Prognosegenauigkeit von 90 bis 95 % auf Sicht von bis zu 90 Tagen (Transformance-Plattformdaten, 2026). Die erste 13-Wochen-Prognose mit CashPulse liegt nach zwei bis vier Wochen vor (Transformance-Kundendaten, 2026).

Zusammenfassung

Unsere Empfehlung und die ersten zwei Alternativen von A bis Z

01

Prognose auf Basis verarbeiteter Forderungsdaten (abgeglichene Zahlungen, Streitstatus, Zahlungsversprechen) mit 90 bis 95 % Genauigkeit auf Sicht von bis zu 90 Tagen und Rollout in bis zu acht Wochen neben Oracle.

Unternehmen mit Oracle Fusion Cloud ERP oder E-Business Suite, meist ab 1 Mrd. USD Umsatz und mit mehreren Ledgern und Gesellschaften, bei denen die Forderungen den größten Teil der Liquiditätsschwankungen bestimmen. Zur Bewertung →
Alternative
Anaplan

Planungsplattform für Szenarioplanung, Budgetierung und Prognose über Finanzen, Vertrieb, Lieferkette und Personal hinweg.

FP&A-Teams in Großunternehmen, die funktionsübergreifende Szenarioplanung in einem verbundenen Modell wünschen. Zum Profil →
Alternative
Kyriba

Treasury- und Liquiditätsplattform mit täglicher Bankanbindung, Szenarien und Prognose-Ist-Vergleich.

Treasury-Teams mit vielen Bankverbindungen und einem breiten Aufgabenspektrum im Treasury in einer großen oder gemischten ERP-Landschaft. Zum Profil →

So haben wir bewertetSo ist dieses Ranking entstanden.

Transformance steht auf Platz 1: Es ist unser eigenes Produkt, und es leitet die Liquiditätsprognose mit CashPulse direkt aus verarbeiteten Forderungsdaten ab und kann neben Oracle Fusion Cloud ERP und EBS in bis zu acht Wochen produktiv sein. Die Angaben zu den übrigen Lösungen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen der Anbieter. Die Alternativen sind alphabetisch sortiert; jede eignet sich gut für die Teams, die unter „Am besten geeignet für“ genannt sind.

Veröffentlicht von Transformance. Wir entwickeln CashPulse, das in diesem Vergleich enthalten ist. Die Angaben zu den übrigen Anbietern stammen aus öffentlichen Quellen, Stand Oktober 2026.

  • Datenbasis der Prognose: Aus welchen Quellen speist sich die Prognose: Kontostände und Fälligkeiten, Bankbewegungen, Planungsdaten oder verarbeitete Forderungsdaten wie Zahlungsavise, Streitstatus und Zahlungsversprechen?
  • Zeithorizonte: Unterstützt die Lösung operative, taktische und strategische Sichten, etwa eine 13-Wochen-Planung und einen Jahresausblick?
  • Detailtiefe: Ist die Prognose auf Rechnungsebene, auf Portfolioebene oder auf beiden Ebenen möglich?
  • Anbindung an ERP und Banken: Wie wird die Lösung an Oracle Fusion Cloud ERP oder EBS und an die Bankkonten angebunden, und wie geht sie mit mehreren Ledgern, Gesellschaften und Währungen um?
  • Einführungsaufwand: Welcher Aufwand an Konfiguration und Projektarbeit ist neben einer bestehenden ERP-Landschaft nach Angaben des Anbieters zu erwarten?
  • Governance und Prüfpfad: Sind Prognoseannahmen und manuelle Korrekturen nachvollziehbar dokumentiert, und lassen sich Rollen und Rechte steuern?
01

Transformance

KI-native Plattform für den Order-to-Cash-Prozess, deren Liquiditätsplanung CashPulse auf verarbeiteten Forderungsdaten aufbaut.

Am besten geeignet fürUnternehmen mit Oracle Fusion Cloud ERP oder E-Business Suite, meist ab 1 Mrd. USD Umsatz und mit mehreren Ledgern und Gesellschaften, bei denen die Forderungen den größten Teil der Liquiditätsschwankungen bestimmen.

Interaktive Demo

Stärken

  • Prognose aus abgeglichenen Zahlungen, Streitstatus und erfassten Zahlungsversprechen
  • 90 bis 95 % Prognosegenauigkeit auf Sicht von bis zu 90 Tagen, Horizonte von 30, 90 und 365 Tagen
  • Über 20 Länder in einem Modell, mehr als 100 Treiber, Rollout in bis zu acht Wochen

Eckdaten

  • Fokus: Order-to-Cash mit Zahlungsabgleich, Forderungsmanagement, Abzugsmanagement und Liquiditätsplanung
  • Einführung: Vollständiger Rollout in bis zu acht Wochen; erste 13-Wochen-Prognose in zwei bis vier Wochen
  • Betrieb: Einsatz in der eigenen Cloud (VPC), SSO/SAML, Rollen- und Rechtekonzept, vollständiger Prüfpfad
  • ERP-Anbindung: SAP S/4HANA und ECC, Oracle, NetSuite und Dynamics

CashPulse nutzt die Daten, die ClearMatch (Zahlungsabgleich), CollectPulse (Forderungsmanagement) und ClaimIQ (Abzugsmanagement) ohnehin verarbeiten. Dadurch fließen Streitstatus und Zahlungsversprechen direkt in die Prognose ein. Der Agent Vero stützt sich dabei auf Customer 360, einen Graphen je Kunde, und Buchungen in das ERP erfolgen nur mit menschlicher Freigabe.

Wer die Funktionsweise sehen möchte, findet mehr auf der Seite zur Liquiditätsplanung.

Preise

Transformance veröffentlicht keine Listenpreise; die Preisgestaltung richtet sich nach Volumen und Modulen. Für ein Angebot können Sie einen Termin buchen.

Die Alternativen und ihr Einsatzbereich

Anaplan

Planungsplattform für Szenarioplanung und Analyse über Finanzen, Vertrieb, Lieferkette und Personal.

Am besten geeignet fürFP&A-Teams in Großunternehmen, die funktionsübergreifende Szenarioplanung in einem verbundenen Modell wünschen.

Stärken

  • Planung, Budgetierung, Rolling Forecast und langfristige Planung für Finanzen
  • Szenarioplanung und -analyse, Konsolidierung und Berichtswesen
  • Planungsdaten aus verschiedenen Quellen anbindbar

Eckdaten

  • Fokus: Connected Planning und FP&A für Finanzen, Vertrieb, Lieferkette und Personal

Anaplan kombiniert Berechnungsmodelle, vernetzte Datenquellen und KI-gestützte Agenten für die Planung. Nach eigenen Angaben lassen sich Planungsdaten aus verschiedenen Quellen anbinden, etwa Ist-Daten aus dem ERP.

Preise

Siehe Website des Anbieters.

Kyriba

Treasury- und Liquiditätsplattform für Cash- und Treasury-Management, Zahlungen, Währungsrisiken und Working Capital.

Am besten geeignet fürTreasury-Teams mit vielen Bankverbindungen und einem breiten Aufgabenspektrum im Treasury in einer großen oder gemischten ERP-Landschaft.

Stärken

  • Tägliche Bankanbindung
  • Cashflow-Prognose mit KI-gestützten Vorhersagen, Benchmarking, Szenarien und Abweichungsanalyse
  • Bank-, ERP- und API-Anbindung

Eckdaten

  • Hauptsitz: San Diego, Kalifornien, USA
  • Fokus: Treasury-Management, Zahlungen, Währungsrisiko, Working Capital

Kyriba verbindet Bankanbindung, Zahlungsabwicklung und Liquiditätsmanagement auf einer Plattform. Für Teams, die ihre Bankverbindungen zentral steuern, ist das ein naheliegender Ansatz.

Preise

Siehe Website des Anbieters.

Trovata

Cash- und Liquiditätsplattform, die Banken und Treasury-Systeme verbindet, damit Finanzteams ihre Liquidität an einem Ort sehen.

Am besten geeignet fürTreasury-Teams, die API-basierte Bankanbindung und Liquiditätstransparenz in Echtzeit wünschen.

Stärken

  • Cashflow-Prognose aus historischen Daten, ERP-Eingaben und geplanten Bewegungen
  • MultiBank Connector: API-basierte, normalisierte Anbindung globaler Banken
  • Zusätzlich TMS, Trovata AI, Developer Portal mit APIs und ein Stablecoin-Service

Eckdaten

  • Hauptsitz: Solana Beach, Kalifornien, USA
  • Fokus: Cash- und Liquiditätsmanagement mit API-Bankanbindung

Trovata richtet sich an Treasury-Teams, die Bankdaten über APIs bündeln und Liquiditätspositionen tagesaktuell sehen wollen.

Preise

Siehe Website des Anbieters.

Unsere Empfehlung und die Alternativen auf einen Blick

Zuerst unsere Empfehlung, danach die Alternativen in alphabetischer Reihenfolge, jeweils mit dem Einsatzbereich, für den sich die Lösung eignet.

  • Transformance: Liquiditätsprognose auf Basis verarbeiteter Forderungsdaten, 90 bis 95 % Genauigkeit auf Sicht von bis zu 90 Tagen, Rollout in bis zu acht Wochen. Am besten geeignet für: Oracle-Fusion- und EBS-Umgebungen mit forderungsgetriebener Liquidität
  • Anaplan: Planungsplattform für Szenarioplanung, Budgetierung und Prognose über mehrere Funktionen hinweg. Am besten geeignet für: FP&A-Teams mit funktionsübergreifender Planung
  • Kyriba: Treasury-Plattform mit täglicher Bankanbindung sowie Szenarien und Prognose-Ist-Vergleich. Am besten geeignet für: Treasury-Teams mit vielen Bankverbindungen
  • Trovata: API-basierte Bankanbindung für Liquiditätstransparenz und Cashflow-Prognose. Am besten geeignet für: Treasury-Teams, die ihre Liquidität in Echtzeit sehen wollen
So treffen Sie die richtige Wahl

Welche Datenbasis soll die Prognose haben?

Die wichtigste Frage vor jeder Anschaffung: Woher kommen die Zahlen? Eine Prognose kann auf Bankbewegungen, auf Fälligkeiten und Kontoständen, auf Planungsdaten oder auf verarbeiteten Forderungsdaten beruhen. Jede Quelle liefert ein anderes Bild.

  • Bankdaten zeigen die tatsächlichen Kontobewegungen.
  • Fälligkeiten und Salden aus dem ERP zeigen, was nach Vertrag erwartet wird.
  • Zahlungsavise, Streitfälle und Zahlungsversprechen zeigen, wann Kunden voraussichtlich tatsächlich zahlen.

Prüfen Sie daher, welche dieser Signale eine Lösung verarbeitet und welche Sie selbst einspielen müssten. Die Datenqualität ist ohnehin ein Kernthema: 61 % der von der AFP befragten FP&A-Fachleute nennen unzuverlässige Daten als Hindernis.

So bewerten Sie Liquiditätsplanungs-Software für Oracle Fusion Cloud ERP und EBS

Oracle Fusion Cloud ERP und die E-Business Suite sind für Konzerne mit mehreren Ledgern, Gesellschaften und Währungen ausgelegt. Für die Liquiditätsplanung zählt daher, ob eine Lösung diese Struktur abbildet und wie sie angebunden wird.

  • Unterstützung für mehrere Ledger, Gesellschaften und Währungen
  • Anbindung über Standardschnittstellen, ohne Eingriff in das ERP
  • Rückübertragung von Zahlungen oder Prognosen in die Debitorenbuchhaltung, falls sie dort benötigt werden
  • Bankanbindung für Kontoauszüge und Zahlungsdaten

Hinweis zum Geltungsbereich: Dieser Vergleich gilt für Fusion Cloud ERP und EBS, nicht für NetSuite. Mehr zur Planung über mehrere Gesellschaften lesen Sie in unserem Beitrag zur Liquiditätsplanung im Konzern.

Direkte und indirekte Methode der Cashflow-Prognose

Die direkte Methode plant erwartete Ein- und Auszahlungen einzeln, die indirekte Methode leitet die Liquidität aus Ergebnis- und Bilanzgrößen ab. Für kurze Horizonte bis zu 13 Wochen wird meist die direkte Methode genutzt, für längere Zeiträume die indirekte.

Welche Methode sich für Sie eignet, hängt vom Zeithorizont und von der Datenlage ab. Gute Lösungen unterstützen beide Sichten, damit operative Planung und Jahresausblick zusammenpassen.

Zeithorizonte: Von der 13-Wochen-Planung bis zum Jahresausblick

Operative Entscheidungen brauchen eine Sicht auf wenige Wochen, strategische einen Ausblick auf mehrere Quartale. Die 13-Wochen-Liquiditätsplanung ist dabei für viele Finanzteams der Standard für die kurzfristige Steuerung.

Fragen Sie bei jedem Anbieter, welche Horizonte unterstützt werden und ob sich diese in einem Modell abbilden lassen. Zum Einstieg eignet sich unser Liquiditätsplanungs-Tool.

Treasury, FP&A oder Forderungsdaten: Drei Ausgangspunkte

Die Lösungen in diesem Vergleich setzen an unterschiedlichen Stellen an. Jeder Ansatz hat seine Berechtigung, und häufig ergänzen sie sich.

  • Treasury-orientiert: Fokus auf Bankanbindung, Zahlungen, tagesaktuelle Liquiditätspositionen und Cashflow-Prognosen aus verbundenen Daten, etwa bei einem Treasury-Management-System.
  • FP&A-orientiert: Liquidität als Teil einer umfassenden Unternehmensplanung mit Szenarien.
  • Forderungsorientiert: Prognose aus Zahlungsabgleich, Streitstatus und Forderungsmanagement, wie bei CashPulse.

Wählen Sie den Ansatz, der zu Ihrer Frage passt: Wo liegt Ihre größte Unsicherheit, bei den Bankverbindungen, bei der Gesamtplanung oder bei den Zahlungseingängen?

Oracles eigene Optionen: Cash Management und EPM Cloud Planning

Oracle-Kunden können ihre Liquidität mit Oracle Cash Management und Oracle EPM Cloud Planning innerhalb ihrer bestehenden Oracle-Investition planen. Wer zusätzlich eine forderungsbasierte Sicht möchte, kann eine Prognose wie CashPulse daneben einsetzen; Oracle bleibt das führende System. Die Grundlagen finden Sie im Glossareintrag zur Cashflow-Prognose.

Fragen an Anbieter vor der Entscheidung

  • Aus welchen Datenquellen speist sich die Prognose, und wie häufig wird sie aktualisiert?
  • Wie werden Zahlungsavise in unterschiedlichen Formaten verarbeitet?
  • Welche Horizonte und welche Detailtiefe (Rechnung oder Portfolio) sind möglich?
  • Wie wird die Lösung an Oracle Fusion Cloud ERP oder EBS angebunden?
  • Wie sind Prüfpfad, Rollen und Freigaben geregelt?
  • Wo werden die Daten verarbeitet und gespeichert, und welche Betriebsmodelle gibt es?

Eine ausführliche Einordnung zur Prognosegenauigkeit finden Sie im Beitrag Warum Cashflow-Prognosen so oft ungenau sind.

Erleben Sie Transformance, unsere Nummer 1, mit Ihren eigenen Daten

Bringen Sie einen Forderungsaltersbericht in einen 30-minütigen Arbeitstermin mit. Wir bilden Ihren Order-to-Cash-Prozess ab und zeigen, wie Vero die schwierigsten Abgleichsfälle des letzten Quartals gelöst hätte, und skizzieren einen Proof of Value für eine Gesellschaft.

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Häufige Fragen

Was Sie vor der Auswahl wissen sollten

Wie lange dauert die Einführung von Transformance neben Oracle Fusion oder EBS?

Der vollständige Rollout von Transformance erfolgt in bis zu acht Wochen. Die erste 13-Wochen-Prognose mit CashPulse liegt nach zwei bis vier Wochen vor, und ein Proof of Value für eine Gesellschaft ist in vier bis fünf Wochen möglich. Oracle bleibt dabei das führende System, Transformance läuft daneben.

Gilt dieser Vergleich für Oracle Fusion Cloud ERP oder für NetSuite?

Dieser Vergleich gilt für Oracle Fusion Cloud ERP und die E-Business Suite (EBS). NetSuite ist ein eigenständiges Cloud-ERP von Oracle und wird hier nicht behandelt. Ausgewählt haben wir die Lösungen nach den Anforderungen großer Finanzorganisationen mit mehreren Ledgern und Gesellschaften; Transformance wird direkt an Oracle angebunden.

Welche Daten braucht eine Liquiditätsprognose neben Oracle?

Eine belastbare Prognose braucht neben Salden und Fälligkeiten vor allem Informationen zum Zahlungsverhalten. Dazu zählen Zahlungsavise, der Streitstatus offener Rechnungen und erfasste Zahlungsversprechen. Hinzu kommen Bankdaten, damit eingegangene Zahlungen mit der Prognose abgeglichen werden können.

Worin unterscheiden sich Treasury-, planungs- und forderungsbasierte Prognosen?

Sie unterscheiden sich in der Datenbasis und im Blickwinkel. Anaplan bildet Liquidität in einem funktionsübergreifenden Planungsmodell ab. Kyriba kombiniert für die Cashflow-Prognose verbundene Daten mit KI-gestützten Vorhersagen, Benchmarking, Szenarien und Abweichungsanalyse. Trovata prognostiziert aus historischen Daten, ERP-Eingaben und geplanten Bewegungen. CashPulse leitet die Prognose aus verarbeiteten Forderungsdaten ab, also aus Zahlungsabgleich, Streitstatus und Zahlungsverhalten. Viele Unternehmen kombinieren mehrere Ansätze.

Wie genau können Liquiditätsprognosen werden, wenn Oracle das führende System ist?

Mit CashPulse erreicht Transformance eine Prognosegenauigkeit von 90 bis 95 % auf Sicht von bis zu 90 Tagen (Transformance-Plattformdaten, 2026). Die Aufgabe gilt als anspruchsvoll: 49 % der Befragten der AFP-Studie 2026 bezeichnen die Cash- und Liquiditätsprognose als die anspruchsvollste Treasury-Aufgabe (Stichprobe überwiegend aus den USA). Entscheidend sind Datenqualität und die Aktualität der Zahlungssignale.

Lässt sich Oracle EPM Cloud für die Liquiditätsplanung nutzen?

Ja, Oracle-Kunden können die Liquidität mit Oracle Cash Management und EPM Cloud Planning planen. Eine forderungsbasierte Prognose wie CashPulse kann daneben laufen und abgeglichene Zahlungen, Streitfälle und Zahlungsversprechen ergänzen.

Wovon hängen die Preise für Software zur Liquiditätsplanung ab?

Die Preise hängen meist von Gesellschaften, Modulen und Volumen ab. Informieren Sie sich dazu auf der Website des jeweiligen Anbieters. Transformance veröffentlicht keine Listenpreise, die Preisgestaltung richtet sich nach Volumen und Modulen.

Wie sicher werden die Daten bei Transformance verarbeitet?

Transformance lässt sich auf Wunsch in der eigenen Cloud des Kunden (VPC) betreiben, sodass die Daten dort bleiben. Hinzu kommen SSO/SAML, ein Rollen- und Rechtekonzept und ein vollständiger Prüfpfad. Buchungen in das ERP erfolgen nur mit menschlicher Freigabe über ein vierstufiges Freigabemodell (lesen, empfehlen, ausführen, buchen).

Veröffentlicht von Transformance. Wir entwickeln CashPulse, das in diesem Vergleich enthalten ist.

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Bringen Sie einen Forderungsaltersbericht aus Oracle Fusion oder EBS mit, und wir zeigen Ihnen, wie dieselben Rechnungen in einer Prognose mit CashPulse aussehen.

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