Eine Liquiditätsplanung (auch Cashflow-Prognose) ist nur so belastbar wie die Daten, auf denen sie beruht. In SAP-geprägten Finanzabteilungen liegen diese Daten an mehreren Stellen: Fälligkeiten und offene Posten in S/4HANA oder ECC, Kontostände und Zahlungseingänge bei den Banken sowie Zahlungsavise, Streitfallstatus und Zahlungszusagen aus dem Forderungsmanagement.
Genau hier liegt in vielen Teams der Engpass. Cash- und Liquiditätsprognosen sind die am häufigsten genannte Herausforderung im Treasury: 49 % der befragten Treasury-Fachleute nennen sie (AFP, 2026). 61 % der befragten FP&A-Fachleute nennen unzuverlässige Daten als Herausforderung, 60 % einen eingeschränkten Datenzugang (AFP, 2025). Hinzu kommt das Zahlungsverhalten der Kunden: In 20 europäischen Ländern werden im Schnitt 12,13 % des Umsatzes von Kunden verspätet bezahlt (Intrum, 2026).
Die Lösungen in diesem Vergleich setzen an unterschiedlichen Punkten an. Transformance prognostiziert Zahlungseingänge aus Debitorendaten und läuft neben SAP, das das führende System bleibt. Kyriba und Trovata kommen aus dem Treasury und binden Banken an. Anaplan modelliert die Liquidität im Rahmen einer vernetzten Unternehmensplanung. Die Anbindung an Ihre SAP-Landschaft klären Sie für jede Lösung im Einzelfall.
Welcher Ansatz passt, hängt davon ab, wo Ihr Team die größte Unsicherheit sieht: bei den Zahlungseingängen, bei der Bankanbindung oder in der Gesamtplanung. Die Kriterien dazu finden Sie unter „So ist dieses Ranking entstanden“. Mehr zu den Grundlagen lesen Sie im Glossar zur Cashflow-Prognose und im Überblick zur Liquiditätsplanung von Transformance.
Transformance steht an erster Stelle: CashPulse prognostiziert Zahlungseingänge mit 90 bis 95 % Genauigkeit auf Sicht von bis zu 90 Tagen, bei Horizonten von 30, 90 und 365 Tagen (Transformance-Plattformdaten, 2026).